GASTWIRT Ausgabe 2019 | 07

PIEP.MOTZ. Total Digital Bio, bio, bio Alles sauber? Alles für den Gast Connectivity ist das Stichwort der Stunde Hygiene: Händewaschen nicht vergessen! Regional, biologisch oder doch konventionell? Das große Messespecial zum Branchentreff D I E N Ä C H S T E A U S G A B E E R S C H E I N T A M 0 4 . N O V E M B E R 2 0 1 9 Unabhängige Zeitschrift für Gastronomie, Hotellerie und Kaffeehäuser Objektleitung & Chefredaktion Mag. Astrid Minnich CVD | Redaktion Elisabeth Waxmund, MA Anzeigenleitung: Josef Grünstäudl Anzeigen: Mag. Martin Ögg Grafik: Iris Schönauer Ständige Mitarbeiter in Österreich: Mag. Gerald Fiala Mag. Herwig Holzer Grundlegende Richtung: Unabhängige Fachzeitung für Gastronomie und Hotellerie und Kaffeehäuser Verlags- und Herstellungsort: Wien Herausgeber, Medieninhaber und Redaktion: SCIAM Fachmedien GmbH & Co KG A-1170 Wien, Geblergasse 95/8 Telefon: +43/1/90680-1115 e-mail: gastwirt@sciam.at Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Medieninhaber und Herausgeber: SCIAM Fachmedien GmbH & Co KG zu 100 % A-1170 Wien, Geblergasse 95/8 Unternehmensgegenstand: Verlag Gesellschafter, deren Anteil 25% übersteigt: Mag. Martin Ögg, Mag. Gerald Fiala Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GesmbH. Wiener Strasse 80 – 3580 Horn Bezugsbedingungen: Jahresabo: € 95,90 Einzelheft Inland: € 14,60 Nachdruck – auch mit Quellenangabe – nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags gestattet. Für den Inhalt persönlich gezeichneter Beiträge liegt die inhaltliche Verantwortung ausschließlich beim Autor. Persönlich gezeichnete Beiträge von Gastautoren geben nicht notwendiger Weise die Meinung der Redaktion wieder. Ihr piep.motz piep.motz@gastwirt.co.at Lieferservice in Grün Hat der Piepmotz sich in der letzten Ausgabe über einen scheinheiligen Eventveranstalter beklagt – biologisch abbaubare Papierstrohhalme und in die Atmosphäre losgelassene LED-Plastik-Luftballons ergeben in Summe einfach kein stimmiges Bild – ist es heute an der Zeit, einmal zu loben... Faul wie jeder andere Mensch manchmal auch, bestellt sich der Piepmotz kürzlich im Internet etwas zu essen. Heut aber bitte keinen Fast Food Ramsch! ... Vegeta- risch, bio und ob der Salatauffüllung auch halbwegs gesund, lacht den Piepmotz die angepriesene Hummus- Urkorn-Bowl auf der Speisekarte des Lieferdienstes an. Schon jetzt hat er das großartige Gefühl, sich durch den Verzehr dieser Speise selbst – und auch der Umwelt – et- was Gutes zu tun. Er drückt weltretterisch den „Jetzt be- stellen“-Button und schon kurze Zeit später klingelt es an der Türe. Der Lieferbote hat das Essen in der einen, den Fahrradhelm in der anderen Hand. Piepmotz freut sich: „Wow – der Transport ganz CO 2 -ausstoßfrei!“ Doch es kommt noch besser: Das Transport-Sackerl ist aus Papier und darin eingepackt findet der Piepmotz eine liebevoll mit Naturfaserband ummaschte Papierschach- tel vor. „Ich bin biologisch abbaubar“ steht auf einem handgeschriebenen Zettelchen. Während des Essens – übrigens auch sehr vorzüglich – lobt der Piepmotz in Gedanken den toll durchdachten, und tatsächlich bis zum Schluss durchgezogenen Umweltschutzgedanken, den das Lokal lebt. Bravo! Der Piepmotz schluckt seinen letzten Bissen Bio-Urkorn runter – und fühlt sich, als wäre er Greta Thunberg. © iStock.com © iStock.com © iStock.com © iStock.com © Reed Exhibitions | Andreas Kolarik

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