GASTWIRT Ausgabe 2019 | 07

Gastwirt 2019 / 07 Mittlerweile hat sie sich eingelebt: Seit etwas mehr als einem Jahr ist Sandra Kolleth Geschäftsführerin von Miele Österreich. Wobei: „Eingelebt“ setzt Kolleth keineswegs gleich mit „Alltag“ – denn den gibt es in ihrer Position nicht. Um die Abwechslung zu wahren begleitet sie manch- mal kurzerhand ihre Salesteams oder Kollegen aus der Kundenbetreuung zu Terminen. „Ich will meine Kunden kennen, wissen was sie bewegt! Und es gibt keine bessere Gelegenheit die Wünsche und Sorgen unserer Hoteliers zu erfahren, als im persönlichen Gespräch!“ Etwa im Hinblick auf die Digitalisierung, so Kolleth, wüssten viele Hoteliers nämlich gar nicht, was in der Waschküche alles möglich sei. Aber dazu später mehr… Heute hat Sandra Kolleth sich an einen Termin von Vertriebsleiter Thomas Markl angehängt; der GASTWIRT durfte Mäuschen spielen. Weit führt uns unsere Reise nicht: Nur zehn Minuten vom Miele Hauptquartier in Wals entfernt, lässt sich schon aus der Weite die Blu- menpracht an den Balkonen des Grünauerhofs in Wals bestaunen. Hotelière Silvana Eisl erwartet uns: „Servas Thomas, schön dass ihr da seids!“, grüßt die Wirtin herzlich. Man kennt sich: „Wenn einmal was ist mit den Maschinen – die Miele ist gleich da! Und gute Gäste sind sie auch immer bei uns“, zwinkert Eisl. Gute Part- nerschaften gehören eben gepflegt. Ab in die Waschküche! Zackig geht es gleich los: Waschküchenbesichtigung. Silvana Eisl führt uns stolz in ihre heiligen Hallen und zeigt, wie im Grünauerhof mit den Geräten vonMiele Professional gearbei- tet wird. Entsprechend beeindruckend die Bandbreite an Ge- räten: Zwei Waschtrommeln mit 32 Kilo Fassungsvermögen, eine mit achtzehn und eine mit sechzehn Kilogramm stehen hier; Trockner gibt es genauso viele. Kein Wunder – vierund- sechzig Zimmer, siebenhundert Plätze im Restaurant und der frisch erweiterte Spa-Bereich – da komme schon einiges an Wäsche zusammen. Allein den Bestand an Betttüchern und Bettbezügen schätzt Silvana Eisl auf ungefähr vierhundert Stück, dazu doppelt so viele Polsterbezüge und an die zwei- hundert Tischtücher in verschiedenen Größen fürs Restau- rant. Besonders wichtig sind Eisl aber die Frottéehandtücher: „Mir ist wichtig, dass sich jeder Gast so viele Handtücher nehmen kann, wie er möchte.“ Auch wenn sie zögernd ein- räumt, dass immer wieder Gäste ‚irrtümlich‘ ein Handtuch einpacken würden, will sie nichts limitieren. „Wenn ich auf Urlaub bin, würd’s mich auch stören, mit dem nassen Hand- tuch herumzulaufen!“ Im Hotel Grünauerhof – so viel ist mittlerweile klar – haben die sieben Etagendamen allein mit der Wäsche allerhand zu tun; in der Hochsaison wird es so viel, dass Bei Miele Professional ist der Kunde nicht König – er ist Teil des Teams! Schließlich wissen die Hausdame oder der Facility Manager am besten Bescheid, was ihnen in puncto Ergonomie, Ablauforganisation oder der Bedienbarkeit der Waschmaschinen, Trockner undMangeln wichtig ist... Wie eng Miele Professional mit seinen Kunden zusammenarbeitet, beweist Geschäftsführerin Sandra Kolleth: Der GASTWIRT hat mit ihr gemeinsam einen Tag imHotel Grünauerhof in Wals bei Salzburg verbracht und mit Hotelière Silvana Eisl einen Blick in derenWaschküche geworfen. Eine Erkenntnis: Ohne Digitalisierung geht heute ( fast) nix mehr! I N F R A S T R U K T U R Hands on! Text: Elisabeth Waxmund | Fotos: Andreas Kolarik

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