UmweltJournal Ausgabe 2019 | 05

September 2019/ UmweltJournal 11 A B FA L L B EH AND LUNG , - V E RWE RTUNG Die KOMMUNEN sollten mehr tun für den KLIMASCHUTZ. Die Bürger sparen dabei noch Müll-Gebühren! Zirka 50 Prozent des Restmülls sind „vergrabene“ Bioabfälle - und sind somit der energetischen und stofflichen Verwertung entzogen! Deshalb sind nicht nur die CO 2 -Emissionen unnötig hoch (= durch die Müll-Verbrennung des feuchten Bioabfalls) sondern auch die Müllgebühren! Das ist „klimaschädlich“ sowie Geld- und Ressourcen-Verschwendung beimMüll! F EAD-Präsident Peter Kurth erklärte aktuell: „Es ist ein SKANDAL, dass u.a. in Deutsch- land Jahr für Jahr ca. vier Millionen Tonnen organische Abfälle in die Verbrennung gelangen. Dort gehören sie aber nicht hin, denn sie sind die Rohstoffe etwa für organischen Dünger und für Biogas. Mit dem Einsatz dieser Recyclingrohstoffe könntenmineralischeDüngemittelundfossileEner- gieträger eingespart werden.“ >> Eine gut gefüllte Biotonne liefert ca. 36 kWh Energie!!! Eine ambitionierte Bioabfall-MENGEN- und QUALITÄTS-Steigerung sollte von den KOM- MUNEN schnellstmöglich und flächendeckend beschlossen und eingeführt werden>> stattnur Ab- sichtserklärungen zu verkünden. FAZIT: Das wäre eine wichtige, kommunale „KLI- MASCHUTZ -Komponente“, für die grundsätzlich alle Bürger UND die „Fridays for Future - Klima- aktivisten“ >> „DANKE“ sagen würden. Es wäre außerdem „vorbildhaft und nachahmenswert“ für die anderen EU-Länder. Überlassungspflichtige Bioabfälle müssen möglichst sortenrein erfasst werden Vorab-Information Bioabfall ist eine höchst wertvolle, energetische und stoffliche Ressource. Die energetische und stoffliche Nutzung von Bio- abfällen ist ein wichtiger Bestandteil einer nach- haltigen Kreislaufwirtschaft und trägt anteilig auch zur Energiewende bei. Je besser dieMüll-Trennung (= durch Detektions-Systeme UND Gebühren- anreize) desto mehr umweltfreundliche Energie und desto besser der Kompost (= als Dünger und „Feuchte-Speicher“)! „Mengenabhängige Abfallgebühren-Systeme“, mit starken Gebührenanreizen zur deutlichen Reduzie- rung der RESTMÜLL-Mengen UND Steigerung der BIOABFALL-Mengen, werden von vielen Kommunen sehr häufig deshalb gemieden, weil die Sorge über die Zunahme der STÖRSTOFFE im Bioabfall überwiegt. Nachfolgender Praxis-Bericht beweist, dass diese Sorge der Störstoffmengen-Zunahme – unter be- stimmten Voraussetzungen – nicht nur unbegrün- det ist, sondern eine gleichzeitige, deutliche Redu- zierung der STÖRSTOFFEmöglich ist. Mit Innovation die Biogut-Input-Qualität enorm und nachhaltig steigern Automatische Biotonnen-Prüfungen am Sam- mel-Fahrzeug bringen eine 1 A-Input-Qualität (= ca. 0,2 Prozent Störstoffe) – trotz gebührenfreier Biotonne undweiterer Gebühren-Anreize! Diese automatischen DETEKTIONS-SYSTEME (DS) fördern die Trenn-Disziplin des Bürgers deut- lich, so wie festinstallierte Radar-Kontrollen an der Straße UND sie verhindern die Entleerung „ver- müllter Bio- bzw. Altpapier-Tonnen“. Eine permanente, innovative Prüfung (im gesam- ten Abfallbehälter) ist EU-weit die erfolgreichste Art, die Fremdstoffgehalte im Biogut deutlich zu reduzieren und die erforderliche Inputqualität nachhaltig zu gewährleisten >> auch in Groß- Städten! AKTUELL – aus demMAIN-TAUBER-KREIS: „Alle Öffentlichkeitsarbeit und der Einsatz von Abfallberatern hatten sich nur als Tropfen auf den heißen Stein erwiesen“. OHNEDet.-Systeme 25 Prozent Fremdstoffe danach MITDet.-Systeme 1 Prozent Fremdstoffe Eine sehr positive Meinung äußerte: EU-Kommis- sar Karmenu Vella „Das Fremdstoffdetektionssystem kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Erfassungs- quote sowie die Qualität der Wertstoff-Fraktionen zu erhöhen. Somit kanndas Systemzur Schließung von Stoffkreisläufen beitragen.“ „EU-weit patentiertes Detektions-System“ Das „EU-weit patentierte Detektions-System“ ist mit seinem „technischen Prüf-Verfahren“ in allen EU-Staaten patentgeschützt und deshalb absolut einmalig. Es unterstützt beimKampf gegenEnergie- Mangel und Rohstoffknappheit UND bei der Re- duzierung der Stickoxide (siehe nachfolgende Info). Bioabfälle aus Gebieten, die zuvor im Kompost- werk durch hohe Störstoffanteile auffielen, haben seit Einsatz der DS eine sehr gute Input-Quali- tät (etwa 0,2 Prozent Störstoffe) und nur noch 0,8 Prozent der Behälter sind unkorrekt befüllt und deshalb nicht geleert (= Einstellung amRech- ner: „ROTE Karte“). Detektionssysteme kosten pro System und Tag nur ca. EUR 15,19- . Sie bringen finanzielle und ökologische Vorteile in großem Ausmaß – für die Kommunen und die Verwerter! Was sind die ambitionierten KLIMA-ZIELE? Die BIOABFALL-Mengen sowie die BIOAB- FALL-Qualität drastisch steigern UND die REST- MÜLL-Mengen sowie die Müll-Gebühren dras- tisch senken! Das kommunale PROBLEM und die CHANCE Bioabfall als Ressource und Energiequelle bes- ser nutzen als in der Vergangenheit. Das ist un- verzichtbar für das Klima und die Umwelt! Die Potenziale zur Erfassung vonBioabfall aus privaten Haushalten sind bei Weitem noch nicht erschlos- sen. Die Länder-Abfall-Bilanzen geben darüber hinreichend Auskunft. Zuviel Bioabfall landet immer noch inderRestmüll- Tonne und somit in der Müll-Verbrennung – auch dort, wo die Biotonne schon flächendeckend ein- geführt ist. Deshalb sind die Müllgebühren unnötig hoch – UND gleichzeitig auch die Kohlendioxid-Emissio- nen! Der Grund: Hohe Stickoxide-Emissionen entste- hen u.a. in den Müllverbrennungs-Anlagen durch die vermeidbare „Mit-Verbrennung von feuchtem Bioabfall“!!! Kampf dem KLIMA-WANDEL >> mehr erneuerbare Energien Ungenutzten Abschöpf-Potenziale bei den Bio- abfallmengen (= ca. 50 Prozent des Restmüllvolu- mens). Durch das hohe, ungenutzte Energie-Potenzial kann dem drohenden „Energie-Mangel“ entgegnet werden, erzeugt aus den ungenutzten Abschöpf- Potenzialen bei den Bioabfallmengen – über die energetische Verwertung (=Vergärung). Weil sich dieseDSmit gebühren-relevanten Ident-/ Wiege-Systemen kombinieren lassen, eröffnen sie für Kommunenweitere Potenziale für ein effiziente- res Abfallmanagement! Erfolgsstory – LK Darmstadt-Dieburg Die Störstoffe haben nicht zugenommen – ganz im Gegenteil. Die Qualität des Bioabfalls und die Sor- tier-Disziplin ist „sehr gut“ – auf Grund der einge- bauten Störstoff-Detektoren amSammelfahrzeug. So lobte der Präsident des Hessischen Rechnungs- hofs die Gebührenanreize des Zweckverbandes Darmstadt-Dieburg (ZAW). Gelobt wurde auch der Einsatz von automatischen Störstoffdetektoren am Biomüll-Sammelfahrzeug. Damit werden ohne Zeit-Verlust Fremdstoffe im Biomüll festgestellt und ggf. die Entleerung der Biotonne verhindert um so hochwertigen und kosten-günstigen Kompost herstellen zu können. Die Prüfempfindlichkeit ist einstellbar im Führerhaus. Nur noch ca. sechs Be- hälter pro Fahrzeug/Tag bleiben unentleert stehen (=Rote Karte). Ohne DS würde so mancher Zeitgenosse seinen Restmüll in die gebührenfreie Biotonne werfen – um Restmüll-Behälterleerungen zu vermeiden und Geld zu sparen. 6. quality austria Umwelt- und Energieforum 28. November 2019, Wien CRADLE TO CRADLE ® – die Metamorphose zur innovativen Kreislaufwirtschaft www.qualityaustria .com/events/umweltforum2019 Jetzt anmelden! Cradle to Cradle ® is a registered trademark of McDonough Braungart Design Chemistry, LLC (MBDC). Umweltjournal_135x196_Umweltforum2019_Andi.indd 6 17.06.2019 14:41:13 FAZIT Mehr Bioenergie-Erzeugung auf Basis von Bioabfäl- len >>Mehr KLIMA-SCHUTZ Diese „vorbildliche und nachahmenswerte“ Steigerung der störstoffarmen Bio-Abfälle zur Biogaserzeugung und stofflichen Verwertung – genießt immer höhere gesellschaftliche und politische Akzeptanz. FRAGE: Wo bleiben die „kommunalenNachahmer“? Hans J. Maier GF derMaier &Fabris GmbH | Umwelttechnik Lembergstr. 21 | D-72072 Tübingen maier@maier-fabris.de www.maier-fabris.de Ohne Zeitverlust findet die automatische Prüfung statt – möglichst an allen Bioabfall-Fahrzeugen! Automatische Biotonnen- Prüfungen bringen eine 1 A-Qualität (= 0,2 Prozent Störstoffe)! EntgeltlicheEinschaltung

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