UmweltJournal Ausgabe 2019 | 05

20 UmweltJournal /September 2019 Impressum Eigentümer,Verleger:SCIAMFachmedienGmbH&CoKG.Herstellungs-undErscheinungsort:Wien;Verlagsort,Redaktions-undVerwaltungsadresse:1170Wien,Geblergasse95;Tel. :+43(0)190680-0 ,Fax :+43(0)190680-91100 ;E-Mail :umweltjournal@umweltjournal.at; Internet:www.umweltjournal-online.at ;Verlagsgeschäftsfü hrung:Mag.MartinÖgg, Mag.GeraldFiala;Objektleiter| Anzeigenleitung:RenateGrimm(ehem.Storz), renate.storz@sciam.at ;LeitendeR edakteurin:Mag.UlrikeGrassl Redaktion:Mag.AstridMinnich; Layout: IrisSchönauer;Druck:RussmediaServiceGmbH,A-6858Schwarzach;Einzelpreis:4,50,–Euro(inkl.10%Mwst.); Jahresabonnement Inland:24,00,-Euro(inkl.10%Mwst.undVersand);Europa:32,00,–Euro;GültigerAnzeigentarif: 2018; Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Gewähr. Der Verlag behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs 1 Urheberrechtsgesetz: © SCIAM Fachmedien GmbH & Co KG; Das Umweltjournal erscheint 6-mal jährlich; Versandauflage Österreich dieser Ausgabe: mindestens 12.500 Exemplare; DVR: 0861944 A KTU E L L E S Kommunalmesse 2019 Wo Theorie zur Praxis wird D ie Kommunalmesse, die immer zusammen mit dem Österreichi- schen Gemeindetag stattfindet, stand dieses Jahr unter dem Motto „Nachhaltige Ideen für lebenswerte Gemeinden“. Das ist insofern bemerkenswert, da die Messe traditionell als Trend- barometer und Gradmesser dafür gilt, welche Innovationen bei Gemeinden hoch im Kurs stehen und welche tatsächlich den Sprung in die praktische Anwendung finden. Letztes Jahr VOR-GELESEN Yang Sheng hält eine Vielzahl natürlicher Heilmethoden bereit, um gegen Heu- schnupfen vorzugehen. Die fernöstliche Medizin bezieht die Zeit außerhalb der „Pollensaison“ mit ein und kann so akute Beschwerden lindern und tiefer liegende Ursachen des Heuschnupfens bekämp- fen. In diesem Buch finden Sie Methoden zur Ermittlung Ihres Heuschnupfen-Typs und auch Anleitungen zu Akupressur und Selbstmassage. ISBN: 978-3962381042 Heuschnupfen (Yang Sheng 3) EssbareWildsamen Wienerwald V O R S CH A U Bier kann mehr: BeimBrauprozess fallen große MengenWär- me an, die bis dato ungenutzt abgeführt wurden. Die Brauerei Puntigam nutzt diese Abwärme nun nachhaltig und versorgt damit 800 Grazer Wohnungen mit Wärme. Ein Wärmetau- scher und zwei Wärmepumpen ermöglichen es jetzt, die Wär- me abzuleiten und zur Beheizung zu nutzen. Bereits im ersten Jahr des Projekts konnten dadurch rund 160 Tonnen CO 2 eingespart werden. „Wasserstoffautos sind keine Alternative zur Elektromobili- tät“, sagt Prof. Manfred Schrödl von der TU Wien. Nur in bestimmten Nischen der Mobilität ist Wasserstoff als Ener- gieträger sinnvoll. Mit Wasserstoffautos und dem Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoff-Tank-Infrastruktur ist dieEnergiewende nicht zu schaffen. Stattdessenbrauchenwir Elektromobilität und höhere Förderungen für regenerative Energie, ist Schrödl überzeugt. DAS NÄCHSTE UMWELTJOURNAL ERSCHEINT AM 6. NOVEMBER. Die Samen vieler unserer essbaren Wild- pflanzen sind schmackhaft und voller Vi- talstoffe. Man kann Wildsamen vielseitig nutzen: als wertvolle Nahrungsergänzung, als Speisenzugabe, zum Würzen, für die Senfherstellung, für Mehl und Kaffee, für Speiseöl und Keimlinge. Anke Höller und Doris Grappendorf zeigen 44 Porträts von Pflanzen, die uns ihre Wildsamen schen- ken, inklusive Standort, Reifezeit, Ernte und Verwendung. ISBN: 978-3818606480 Dieses Buch vermittelt die Schönheit und Vielfalt der reizvollen Landschaft des Wie- nerwalds. Der Autor Werner Gamerith erzählt von ihrer Entstehung und Empfind- lichkeit, ihrem Schutz und ihrer Pflege. Zu allen Zeiten braucht es Menschen, welche sie als Naturjuwel und Kulturgut schätzen. Trotz Verkehrsachsen und Siedlungs- druck der Großstadt ist dabei im Wie- nerwald eine vielfältige Kulturlandschaft erhalten geblieben. ISBN: 978-3702237295 Österreichs Gemeinden werden nachhaltig. Sie besitzen sowohl die Ressourcen als auch den politischen Willen, neue umweltfreundliche Techniken und Lösungen im Alltag anzuwenden und praktisch umzusetzen. munalvertretern seine Ideen und Produkte möglichst zielgruppen- genau präsentieren wollte, war zugegen – immerhin über 250 Aussteller aus allen relevanten Branchen. Kein Wunder, Öster- reichs Gemeinden investieren je- des Jahr rund20MilliardenEuro. Da gibt es gute Geschäfte zu machen. Es bedeutet aber auch, dass Innovationen, die letztlich von denGemeinden aufgegriffen und angenommen werden, beste Chancen haben, sich dauerhaft zu etablieren. Großes Thema war zum Beispiel der Elektro- antrieb, von der E-Mobilität bis hin zu emissionsfreien Geräten zur Grünraumpflege. Ökolo- gisch bauen, energetisch sinnvoll sanieren, und viele Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Müllvermeidung – etwa in der Verwaltung durch das papierlose Büro, stießen auf reges Interesse. Das registrierte auch die Bundes- und Landespolitik, die in Gestalt zahlreicher Repräsentanten von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein abwärts, an den Ständen anzu- treffen war. Fest steht, dass die Tendenz zu umweltfreundlichen Lösungen künftig noch weiter zunehmen wird. Offensichtlich wird das spätestens wieder kom- mendes Jahr, wenn die größte Fachmesse für die Top-Ent- scheidungsträger aus Österreichs Gemeinden am 18. und 19. Juni in Innsbruck ihre Pforten öffnet. Weitere Informationen: www.diekommunalmesse.at Text: Andreas Hussak andreas.hussak@kommunal.at noch stand die Digitalisierung im Mittelpunkt, heuer war es die Nachhaltigkeit, in all ihren Dimensionen – im Ökonomi- schen, Ökologischen und in sozialer Hinsicht. In Zeiten, in denen der Klimawandel langsam den politischen Stellenwert er- langt, den er schon längst hätte haben müssen, war das Interesse an ressourcenschonenden und umweltverträglichen Ideen, die im wirtschaftlichen Alltag auch praktikabel sind, enorm. Rund 6.000 Entscheidungsträger aus den Gemeinden, von Bürger- meistern, über Amtsleiter und Bauhofleiter bis hin zu Gemein- demandataren, besuchten Ende Juni Gemeindetag und Messe. Wer auch immer diesen Kom- Die Lizenz zum Recycling. Wir sammeln und recyceln mehr als 240.000 t Altglas pro Jahr. Wir tun dies nach höchsten Umweltstandards und sozialen Benchmarks. Das ist Circular Economy mit Mehrwert. * SCIAMMedienhaus ist nicht Anbieter dieser App, sondern stellt über diese Plattform nur Inhalte zur Verfügung. Die App ist ein Service von Zappar Ltd. (GB). Nähere Informationen dazu finden Sie auch unter zappar.com/terms AR IM UJ Mit dieser App VIDEOS und BILDERGALERIEN im Heft ansehen! 1) ZAPPAR-App* auf Ihr Smartphone herunterladen (kostenlos!) 2)Mit der App ZAPPAR-Codes in diesemHeft scannen 3) Augmented Reality (AR) genießen… 4) Feedback an umweltjournal@umweltjournal.at Zappar-App aus dem App-Store laden – starten. Zappar-Code scannen. Zappar-App aus dem App-Store laden – starten. Zappar-Code scannen. Sehen Sie unsere Videos, Fotos oder Bildgalerien. Zappar-App aus dem App-Store laden – starten. Zappar-Code scannen. Sehen Sie unsere Videos, Fotos oder Bildgalerien. Foto: iStock.com © Jürg Christandl

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